Zurückliegende Aktivitäten des OV

Feier auf den „letzten Drücker“

Unser OV-Vorsitzender kam aus seinem Urlaub mit der Idee, wir sollten in diesem
Jahr doch mal ein Oktoberfest mit unseren aktiven Vereinsmitgliedern und ihren Lebenspartner feiern. Wegen diverser anderer Termine blieb uns nur die Möglichkeit, das OV-Oktoberfest am 31.10. 2009 zu feiern, also „auf den letzten Drücker“.

Nach der Einladung hatten sich schnell über 50 Personen zur Teilnahme angemeldet. Für das leibliche Wohl unserer Gäste hatten wir mit einem bayerischen Büffet und Bier gut vorgesorgt. Einige Gäste ließen es sich nicht nehmen, in bayerischer Tracht zu erscheinen und in Verbindung mit der Dekoration in blau-weiß unterstrich alles den Oktoberfest-Charakter.
Für unsere Otti Schol sangen wir gemeinsam „Happy birthday“ zu ihrem Geburtstag.

Das Geburtstagskind erhielt von Heinz-Jürgen Balling die besten Glückwünsche und ein Weinpräsent. Es wurde ein geselliger Abend mit viel Spaß und „Gaudi“. Die neue Idee unseres OVVorsitzenden fand sehr viel Zustimmung bei den Festteilnehmern. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden bei hervorragender Stimmung gefeiert.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir unserem Marcel Caspers für die musikalische Unterhaltung sowie unserer Sarah Rasquin für die tollen Spielideen. Sie hat mit ihrer Spielmoderation unsere Gäste zu Höchstleistung in Spaß und Freude angetrieben.

Einsatz bei der Gamescom in Köln


Action, Games und Entertainment waren auf der GamesCom, Europas größter Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung, nicht nur auf das Messegelände beschränkt. In Kooperation mit der Stadt Köln gab es auch in der City jede Menge tolle Aktionen. Denn wenn die Games nach Köln kommen, feiert die ganze Stadt.

Neben den Veranstaltungen am Neumarkt, Rudolfplatz, Friesenplatz und im Kölner Jugendpark fand auch ein Festival im Mediapark statt.

Hier fanden sich am 21.08.2009 ein paar Helfer unserer Bereitschaft ein, um gemeinsam mit den Kollegen der Bereitschaft I des DRK KV Köln und einigen Kollegen des MHD Köln und Bornheim dieses Event sanitätsdienstlich zu betreuen.

Vor den Toren des Cinedoms errichteten die Helfer eine mobile Unfallhilfsstelle, einen Betreuungsplatz und stellten Fußtrupps.

Zu tun gab es bis auf ein paar Pflaster kleben nichts, so dass die Helfer das Rahmenprogramm der Veranstaltung (Human-Kicker, diverse Werbeaktionen) und das Bühnenprogramm (verschiedene Bands, ein Michael Jackson-Imitator, und den Sänger "Cool Savas") genießen konnten.

Gegen 22.00 Uhr war das Bühnenprogramm zu Ende, der Dienst für uns vorbei und man unterstützte sich gegenseitig beim Abbau der Zelte und Verladen des Materials.

Ein interessanter Einsatz, der ruhig verlief. Wir sind gerne wieder dabei.

.

Gemeinschaftsübung mit der FF Lohmar und Altenrath

Unter dem Einsatzstichwort "Tanklager brennt " nahmen 9 Helferinnen und Helfer der Bereitschaft des Ortsvereins an einer gemeinsamen Übung mit der FF Lohmar und Altenrath teil. Am 09.05.2009 um 14:00 Uhr erfolgte die Alarmierung der beiden FFEinheiten, sowie der DRK Gruppe des Ortsvereins Porz, die sich zum Zeitpunkt des Alarms in Altenrath aufhielten. Simuliert wurde ein großflächiger Brand in einem Tanklager für Flugbenzin in unmittelbarer Nähe von Altenraht. Der DRK Zugführer erhielt beim Eintreffen am Einsatzort die Aufgabe eine UHS zu betreiben. Aufgrund von ausgetretenem Ammoniak wurde die UHS (Unfallhilfsstelle) Einsatzabschnitt 4( EA IV ) außerhalb des Schadensgebietes errichtet. Beim Aufbau und Eirichten der UHS hatte sich unsere neue Konzeption und Vorgehensweise bewährt.

Vom Öffnen der Ladetüren des GW San. bis zur Fertigmeldung der UHS vergingen nur 16 Minuten. Drei schwerverletzte Personen wurden in der UHS behandelt. Zwei Patienten wurden nach Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Funktionen vom örtlichen Rettungsdienst übernommen. Eine Person verstarb, und wurde zur weiteren Untersuchung in die Rechtsmedizin Köln verbracht.

Im Anschluss an die Übung gab es feine Sachen vom Grill sowie kalte Getränke und ein gemeinsames Gruppenfoto der Einsatzkräfte. Die Übung war eine gute und sinnvolle Bereicherung unserer Aus- und Fortbildung und bescherte einen abwechslungsreichen Dienstsamstag. Zufrieden mit dem Übungsergebnis, kehrten die Helfer müde aber fröhlich nach Hause zurück.

Ausbildung "Ladesicherung"

Rund 13 % aller Lkw-Unfälle gehen auf mangelhaft gesicherte Ladung zurück.
Mit einer entsprechenden Aus- und Fortbildung möchte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverband Köln e.V. Franz Lillig, zukünftig derartige Unfälle im DRK vermeiden helfen. Der Gesetzgeber verlangt: „Die Ladung muss in allen Fahrsituationen gesichert sein“. Im DRK werden täglich die unterschiedlichsten Güter in Kraftfahrzeugen transportiert, die auch eine fachgerechte Ladungssicherung erfordern.

Am Samstag, 25.April 2009 hatte der DRK-Kreisverband Köln e.V. zum Thema „Ladungssicherung“ in die Räume des DRK-Ortsverein Porz e.V. zu einer Ausbildungsveranstaltung eingeladen. Eingeladen waren Vertreter aus den umliegenden DRK-Kreisverbänden, des DRKLandesverband Nordrhein e.V. sowie Gäste der Hilfsorganisationen ASB, JUH und MHD aus Köln. Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte der Dozent Kai Bijkerk von der Firma „Kraftfahrerplus“ einen aufmerksamen Teilnehmerkreis. Gut vorbereitet auf die Bedürfnisse der Hilfsorganisationen vermittelte Herr Bijkerk den Teilnehmern den theoretischen Teil „wie sichere ich meine Ladung oder besser gesagt, wie mache ich es besser nicht.“. Im Anschluss an den Theorieteil wurde das Erlernt an den Fahrzeugen des Kreisverbandes und des Ortsvereins in die Praxis umgesetzt. Die Teilnehmer konnten die verschiedensten Ladungen sichern. Dies waren neben Biertischgarnituren und Europaletten auch Stromaggregate sowie eine komplette UHS Ausrüstung. Als eine angenehme Arbeitsunterbrechung wurde das reichhaltige Mittagessen von den Teilnehmern angesehen. Nach der Stärkung ging der Praktische Teil bei strahlendem Sonnenschein weiter. Die Abschlussbesprechung mit Kaffee und Kuchen rundete die sehr gut gelungene Veranstaltung ab.

Die Teilnehmer beurteilten die Ausbildung „Ladesicherung“ als sinnvoll und sehr lehrreich. Herr Lillig dankte Gästen für ihre Teilnahme und allen Helfern, die zum Gelingen der Ausbildungsveranstaltung beigetragen haben.

Großübung in Wesseling

Nach dem Übungs-Szenario hatten die Motorradclubs eine illegale Party auf dem Gelände der Norton-Werke gefeiert, die nach einer Eskalation zu Massenschlägerei und anschließender Panikflucht in das weitläufige Fabrikgelände geführt hatte. Die Vermisstensuche wurde durch die beteiligten Rettungshundestaffeln geleistet. Die baulichen Gegebenheiten erforderte zur Rettung der Betroffenen, beispielsweise vom Dach des Gebäudes, die Unterstützung von Feuerwehr und THW, so dass alle Einheiten entsprechende Rettungssituationen üben konnten.

Alle beteiligten Einheiten waren sich einig, dass sich die wochenlange Vorbereitung dieser Großübung mehr als gelohnt hat.

Bericht über die Übung bei RTLregional:

Berichterstattung in der Presse über die Übung:
Kölner Stadtanzeiger
Kölner Express

Am Samstag, dem 17. Mai, fand eine groß angelegte Gemeinschaftsübung von DRK-Köln und Porz (Sanitätsgruppe, Betreuungsgruppe, Rettungshundestaffel und Rettungshundegruppe Porz), DRK-Rettungshundestaffel Viersen, THW-Ortsverband Köln Porz und Freiwillige Feuerwehr Wesseling statt. Über 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren an dieser groß angelegten Zivil- und Katastrophenschutzübung beteiligt. Den Motorradclubs MC Thunderbirds aus Wesseling und Mad Dogs aus Troisdorf danken wir herzlich für ihre tatkräftige Mitarbeit als Mimen von verletzter Personen.

Wir sind stolz auf unsere Blutspender

Ein herzliches Dankeschön für ihre Spendenfreudigkeit und Treue zum Porzer Roten Kreuz richteten der Ortsvereinsvorsitzender Heinz Jürgen Balling, gemeinsam mit seiner Amtsvorgängerin Ursula Heinen anläßlich einer Feierstunde an die anwesenden Blutspender.

Folgende Spender erhielten zur Anerkennung ihre Ehrenzeichen mit Urkunde für:
25. Blutspenden:
HAMMEL, Marione
KIRCHNER, Dirk
KLEIBER, Manfred
KOCH, Gerti
KRÄMER, Jürgen
LAMM, Anneliese
LEHNEN, Hubertus
LEONHARD, Gunther
LENZEN, Peter
MOERSBERGER, Holger
MODIC, Lieselotte
PECKERUHN, Martha
SWOBODA, Heldwig
SCHULTZE, Hannelore
SCHUMACHER, Edeltraud

für 50. Blutspenden
DIETZEL, Klaus Peter
GIESSLER, Ernst
LAMBERS, Ludger

für 75. Blutspenden
CONRADY, Elmar
KRÖTZ, Paul Heinrich

für 100. Blutspenden
CONRADY, Elmar
GRODZICKI, Siegfried
KIESEWETTER, Helga
KRÜPER, Winfried Peter

Die eingeladenen Spender hatten zusammen an 1075 Blutspende-Terminen teilgenommen und dabei 537,5 Liter ihres „Lebenssaftes“ kostenlos für ihre Mitmenschen gespendet. Damit haben unsere Porzer Spender einen erheblichen Beitrag zur Blutversorgung der bedürftigen Patienten in Nordrhein Westfalen geleistet.

Fahrdienst für das “FRIEDENSDORF INTERNATIONAL“

Das Friedensdorf ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat verletzte und erkrankte Kinder aus den Krisen- und Armutsregionen der Welt medizinisch zu versorgen.
Ohne fremde Hilfe könnten diese Kinder nicht genesen oder würden schwere gesundheitliche Schäden bzw. den Tod erleiden.

Die Versorgung und Betreuung der Kinder wird im Heimatland, oder wenn dies nicht möglich ist, hier in Deutschland mit Hilfe verschiedenster Krankenhäuser und Institute ehrenamtlich und ausschließlich auf Spendenbasis durchgeführt.

Hilfsorganisationen übernehmen traditionell den fachgerechten Transport der kleinen Patienten vom Flughafen zu den Krankenhäusern in Deutschland sowie den Rücktransport nach Genesung wieder zum Flughafen.
Am Morgen des 08.05.2008 machten sich nach kurzfristiger Anfrage 4 Helfer unseres Ortsvereins mit zwei Fahrzeugen auf den Weg zum Friedensdorf in Oberhausen, um Kinder zu Krankenhäuser in Aachen, Düsseldorf und Köln zu fahren.

Unsere beteiligten Helfer waren sehr beeindruckt von der Tapferkeit und Leidensfähigkeit der zum Teil sehr jungen Kinder aus Angola, die ohne Sprachkenntnisse, ohne Eltern, und zum Teil mit erheblichen Schmerzen einer für sie völlig neuen Kultur und fremden Menschen ausgesetzt sind, jedoch mit der großen Hoffnung auf Hilfe. Gerne würden wir auch in Zukunft im “Zeichen der Menschlichkeit“ diesen Dienst wieder durchführen.

.